Archive for the '(All)tägliches' Category

Bill Clinton hetzt wie der Papst um die Welt

Saturday, July 17th, 2004

und macht hier und dort seine Memoiren zu Geld.
Wer will schon versäumen, Genaues zu lesen,
was damals mit Monica unterm Schreibtisch gewesen,
ob ihn die First Lady wollte gar prügeln
nachdem er versank in der Second Hügeln.
Die Zwote? Naja, vielleicht eher mehr,
man weiß ja, im White House herrscht reger Verkehr.
Dabei schaut er gleichzeitig so herzig und treu,
das ist bei den Männern allerdings gar nicht neu…

Die Kängukuh, die hat verdrossen,

Friday, July 16th, 2004

daß ihr Gemahl gar so verschlossen,
als sie darum das Weite suchte,
der Kängustier hinter ihr fluchte.
Zwei Wochen hüpft die junge Dame -
“Heidi” war übrigens ihr Name -
den Bayern vor der Nase rum
bis ihr das Rumhüpfen zu dumm.
Als sie zurück zum Kängustier,
da ging der wortlos auf ein Bier…

Wer bislang Schwarzen Löchern glaubte,

Thursday, July 15th, 2004

des Glaubens diesertags beraubte,
der König der Physiker, King Haw,
der immer schon gern schwärzlich saw.
Jetzt meint er plötzlich - frei heraus -
das Schwarz sieht vielleicht bläulich aus,
vielleicht sind´s etwa blaue Löcher,
ich wunder mich gar noch und nöcher,
wie Hawking hat so sternenklar,
die Politik hierlands durchschaut, fürwahr.

Das Monster Nessie schlägt ganz schön Wellen,

Wednesday, July 14th, 2004

wenn Folgendes im Licht, im grellen:
“Prinz Charles arschknapp am Tod vorbei”,
“möglicherweise”, “wer weiß”, “er sei”…
Angeblich stockte schon im März
dem Bildreporter fast das Herz,
obwohl der Prinz davon nichts merkte,
was meine Theorie bestärkte,
daß große Ohren nicht garantieren,
Aufmerksamkeit bei großen Tieren.

Die Harmonie der Pensionen ist eine Schlacht,

Tuesday, July 13th, 2004

die seit Wochen in den Medien Schlagzeilen macht.
Kanzler Schüssel raunt “Hü”, die Blauen schrei´n “Hott”,
kaum ist sie beschlossen, ist die Harmonie schon bankrott.
Haider, Haupt, Haubner, die wortreichen Drei,
schattenboxen schon wieder am kleinen Mann vorbei.
Der fühlt sich gepflanzt wie schon lange nicht,
die Beamten entgehen schon wieder der Pflicht.
Geschlachtet wird das Stimmenvieh -
es lebe hoch die Harmonie!

Die Schilder der Straße - jetzt auch feminin!

Monday, July 12th, 2004

Das freut die RadelfahrerIn,
ganz zu schweigen von den Innen,
die Efrauzipation kennt kein Entrinnen.
STOP die Buam, VORRANG die Madeln,
es lebe der Unterschied - Servas die Wadeln!
Die Frauen landauf, landab werden tanzen,
es triumphieren die Emanzen:
Das ist der Gleichberechtigung tieferer Sinn,
frohlockt auch die Frauenministerin.

Es herrschen Sitten in St. Pölten,

Sunday, July 11th, 2004

wie nicht mal bei den alten Kelten,
küßt Mann sich unterm Mistelzweig,
schaut weg der Oberste ganz feig,
spricht ganz verschämt von Bubenstreichen,
verneint im Keller noch mehr Leichen.
“War´n halt ein bißchen übermütig”,
meint der Leibhaftige grundgütig.
Und die Moral von der Geschicht?
Der Klerus hat diese erfunden nicht.