There was this yodeling woman,
would you ever believe she was human?
Her quirks and her twists,
and how she brooms in the mists,
she’s more like a sister of AE Newman.
DER RECHTSANWALT

Im Dschungel feiger Paragraphen
findet hier jeder seinen Hafen,
ob Marodeur, ob Bankrotteuse,
der Dr. Schirl schaut nie böse…
DOG*COMPANY

Wenn einer auf den Hund kommt, leider,
gibt es mehr Spötter denn als Neider.
Das ist im Falle hier nicht so,
die Hundefreunde macht das froh.
DONAURESTAURANT TUTTENDÖRFL

Im Norden Wiens, am Donaustrand
das Tuttendörfl – wohlbekannt -
lädt ein zum Schlemmen, Schmatzen, Schmausen
vom noblen Dinner bis zur Jaus’n.
MAGENGRIMMEN
Schon lang weiss ich ein Lied davon,
wenn Dich Dein Magen quält – wovon?
Ich weiss es nicht, naja vielleicht
ist meine Kost nicht recht geeicht.
Manchmal da ess ich Wochen Nüsse,
dann wieder täglich Negerküsse,
die Zeiten halt ich auch nicht ein,
und schütte Eimer Joghurt rein.
Dann krieg ich wieder einen Rappel
und trinke Liter Käsepappel.
Wenn’s gar zu arg wird, hilft mir dieses,
schon bei Wilhelm Busch da hieß es,
als der gute Bäck, der Schneider,
am Därmegrimmen litt, ja leider:
“Hoch ist hier Frau Bäck zu preisen!
Denn ein heißes Bügeleisen,
auf den kalten Leib gebracht,
hat es wieder gut gemacht.”
Und so hab ich’s auch gehalten,
hab am Bauch nun keine Falten,
weggebügelt auch den Schmerz -
Danke – sag ich buschenwärts!
DAS ABC DER TIERE
Der Aar, auch Adler noch genannt,
schwebt durch die Lüfte elegant.
Beneidete den Adebar
und ließ an ihm kein gutes Haar,
was auch kein Wunder – weiss doch jedern -
hat der nicht Haare sondern Federn.
Der Ameisbär steckt seinen Rüssel,
in jede röhrenförm’ge Schüssel.
Jedoch bei Telllern, tückisch flachen,
musst ich beim Zuseh’n herzlich lachen:
Der Ameisbär war indigniert,
und hat beim Ober reklamiert..
Die Affen sind uns nah verwandt,
schon Darwin hat das klar erkannt.
Betrachte die Herren der Politik,
auch einige Damen – dünn oder dick -
und manches andere “hohe Tier” -
fragt sich, ob’s für die Affen eine Zier.
UNZIEMLICH…
Jetzt wollt ich grad die Serienmörder
(deren Karrieren ich nicht förder),
in Reime kleiden – so gar nicht passend -
und sitz nun da so gar nicht fassend,
dass ich schon wieder reingekippt,
kaum hat mich jemand angetippt.
Da formen sich nun meine Worte
in Reim und Glied der strengsten Sorte.
Jetzt muss ich mal mein Hirn resetten,
sonst bin ich ja nicht mehr zu retten.
EWIG HER…
Ich hab schon lange nicht gereimt
vielleicht hab ich ja was versäumt.
Mitnichten sprachen meine Tanten -
ganz aufgebracht die Anverwandten -
ohne Tanten sprachen Nichten,
wie kannst Du dich dem Reim verpflichten?
Erinner Dich, wie’s damals ging,
als Dich der Reime Wahn umfing…
Oh ja, ich weiß es noch genau,
ich war nicht Fisch, nicht Fleisch, nicht Frau,
kaum Schatten meiner selber mehr
die Augen hohl, der Magen leer,
kaum mächtig meiner sieben Sinne,
und hielte ich nicht damals inne,
so wär ich heute nicht dabei,
bei dieser Ringelreimerei.
Dabei hatt ich mir nichts gedacht
in jener nebeldüst’ren Nacht,
als ich in jenes Knusperhaus
hineintrat – und dann nicht mehr raus.
Drin lebt’ein seltsam Brüderpaar,
die glichen sich bis auf ein Haar,
dazu der Geist der toten Lene -
de mortuis nihil nisi bene.
Auch Onkel Hermann lebte hier,
er trank am Sonntag gerne Bier.
Nun, leben kann man so nicht sagen,
trotzdem hab ich mich gut vertragen.
Der Hermann blickte meistens stumm
dabei war er mitnichten dumm,
er war bloß eine Kleiderpuppe,
drum brauchte er auch wenig Suppe.
Ihr glaubt wohl jetzt, ich dichte nur,
ich kann’s beschwören – Wahrheit pur!
Die Brüder hiessen Kunz & Hinz
und waren beide nicht aus Linz.
Das war jetzt gar kein Kinderspiel,
denn reimen tut sich drauf nicht viel.
Trotz allem fühlt’ich mich gleich wohl,
ich schwör’s, ‘s lag nicht am Alkohol!
Da war dann noch der Riese Schorsch,
der kochte alles – außer Dorsch.
Die Laute spielte er wie keiner,
wenn er sich bückte, war er kleiner.
Das tat auch not, die Türen niedrig,
das war dem Schorsch mitunter zwidrig.
Die Weiber hat das nicht gestört,
doch selten hat er sie erhört.
Schorsch’s Suppenhühner war’n die besten,
das zeigte sich bei vielen Festen.
Von nah und fern raunten die Leut,
“Der Januszewski, der kocht heut”.
Nur eine seiner großen Gaben,
die alle gern genossen haben.
In Wahrheit war er ein Schamane,
ein Eremit, ein Dichter, ein Bramahne.
Der Hinz, der machte Gold aus Eisen,
die Damen schmacht’en reihenweisen.
Gar wundersam Geschmeid gebar
die alte Werkstatt Jahr für Jahr.
Der Kunz hingegen ganz profan,
handelte mit altem Tand & Kram.
Drei Hexer, zwei Geister und ich mittendrin,
ich war die Erbsenkönigin.
Wenn Ihr geglaubt, die Gschicht ist aus,
dann sag ich Euch – da wird nix draus.
Ein halbes Jahr bin ich verharrt,
so manches Gschichtl da noch wart’.
Doch vorher sei Euch noch erzählt
wann mich der Reim-Virus erwählt’:
Als ich das Lesen lernen wollte,
begann ich gleich mit Witwe Bolte.
Ich folgte Max & Moritz’ Streichen
(die endeten als Mehlstaubleichen),
mein Liebling: Huckebein der Rabe -
so sog ich auf des Reimens Gabe.
Bis heute kann ich rezitieren,
die Buschiaden von Mensch & Tieren.
Die Bosheit war es über allem,
die mir besonders hat gefallen…
Wie ging’s im Hexerhaushalt weiter?
Ich kann Euch sagen, s’war recht heiter:
Der Badeofen jeden Morgen
beheizt, damit ich keine Sorgen.
Der Hexer zwo an Lenes Herd
kochte mit Spänen & Scheiten altbewährt.
Der dritte im Bunde deckte den Tisch,
und servierte mit Liebe – doch niemals Fisch.
Ich durfte auf Lenes Totenbett thronen,
die höchste Ehre für die, die dort wohnen.
Ich strickte und wirkte damals noch munter,
im Hexerhaushalt ging’s drüber und drunter,
da war ein ständig Gehen und Kommen
von armen Sündern und weniger Frommen
da war ein ständig Kommen und Gehen,
und alle war’n hungrig – nicht zu übersehen.
Der Schorsch rührte täglich in seinen Töpfen,
mit Lenes Geist über unseren Köpfen.
Am Abend da saßen dann alle am Tisch
und plauderten lustig – doch nie über Fisch.
So geschah’s eines Tages in trauter Runde,
ich gestehe, es war schon zu sehr später Stunde,
als Hexer und Geister nicht mehr ganz nüchtern,
jedoch wie immer keinesfalls schüchtern,
daß plötzlich der alte Hermann sprach -
im ersten Moment gaben meine Beine nach.
“Es ist zwar nicht Sonntag, doch ich hätt gern ein Bier,
was ist denn das für eine Wirtschaft hier?”
Fortsetzung folgt…
Bill Clinton hetzt wie der Papst um die Welt
und macht hier und dort seine Memoiren zu Geld.
Wer will schon versäumen, Genaues zu lesen,
was damals mit Monica unterm Schreibtisch gewesen,
ob ihn die First Lady wollte gar prügeln
nachdem er versank in der Second Hügeln.
Die Zwote? Naja, vielleicht eher mehr,
man weiss ja, im White House herrscht reger Verkehr.
Dabei schaut er gleichzeitig so herzig und treu,
das ist bei den Männern allerdings gar nicht neu…
Die Kängukuh, die hat verdrossen,
dass ihr Gemahl gar so verschlossen,
als sie darum das Weite suchte,
der Kängustier hinter ihr fluchte.
Zwei Wochen hüpft die junge Dame -
“Heidi” war übrigens ihr Name -
den Bayern vor der Nase rum
bis ihr das Rumhüpfen zu dumm.
Als sie zurück zum Kängustier,
da ging der wortlos auf ein Bier…
Wer bislang Schwarzen Löchern glaubte,
des Glaubens diesertags beraubte,
der König der Physiker, King Haw,
der immer schon gern schwärzlich saw.
Jetzt meint er plötzlich – frei heraus -
das Schwarz sieht vielleicht bläulich aus,
vielleicht sind’s etwa blaue Löcher,
ich wunder mich gar noch und nöcher,
wie Hawking hat so sternenklar,
die Politik hierlands durchschaut, fürwahr!
Das Monster Nessie schlägt ganz schön Wellen,
wenn Folgendes im Licht, im grellen:
“Prinz Charles arschknapp am Tod vorbei”,
“möglicherweise”, “wer weiss”, “er sei”…
Angeblich stockte schon im März
dem Bildreporter fast das Herz,
obwohl der Prinz davon nichts merkte,
was meine Theorie bestärkte,
dass große Ohren nicht garantieren,
Aufmerksamkeit bei großen Tieren.

